Stabilität
Ein wichtiges Kriterium bei der Entwicklung war die Stabilität des MS-Detktors.
Schon im Tuning können Sie wählen, ob Sie Proben mit höchster Empfindlichkeit messen möchten oder Proben mit hoher Matrixbelastung haben. Darauf werden automatisch die Filamente eingestellt, so dass die Tuningparameter über einen längeren Zeitraum unverändert benutzt werden können, was eine bisher unerreichte Langzeitstabilität ermöglicht.
Ionisierungsarten
Die einzigartige Kombiquelle für EI (Elektronenstoßionisation), PCI (Positive Chemische Ionisation) und NCI (Negative Chemische Ionisation) bietet die Möglichkeit schnell zwischen diesen drei Ionisierungsmodi, ganz ohne Geräteumbau, zu wechseln.
Das spart Zeit und vereinfacht die Methodenentwicklung insbesondere für die PCI und NCI. Die klassische EI liefert charakteristische Massenspektren, die die Identifizierung unbekannter Substanzen mit Hilfe der MS-Bibliotheken ermöglichen.
Mit der PCI, einer sanften Ionisierungsmethode können durch geringe Framentierung Molekülionen erhalten werden. Eine interessante Ionisierungstechnik besonders für Synthese- und Forschungslabore.
Die NCI bietet außergewöhnliche Empfindlichkeit insbesondere für chlorierte Verbindungen wie Lösungsmittel oder Pestizide (Scan Modus S/N für 100 fg OFN > 100 !).
Je nach analytischen Erfordernissen kann zwischen den Standard-Reaktandgasen Methan, Ammoniak und iso-Butan gewählt werden.
Die entsprechenden Einstellungen des Autotunings, inclusive Massenkalibrierung, sind für jedes dieser Reaktandgase vorgegeben und werden einfach in der Software ausgewählt - manuelle Einstellungen sind überflüssig.
Zwei Reaktandgasanschlüsse ermöglichen die Wahl zwischen zwei verschiedenen Gasen nur über die Software, so kann sogar innerhalb einer Sequenz das Reaktandgas problemlos gewechselt werden.