Das IRPrestige-21 ist konzipiert sowohl für hochempfindliche als auch breite Anwendungen in den Bereichen der Forschung und Entwicklung. So stellt es eine ausgezeichnete Ergänzung zur bereits existierenden FTIR-Serie dar, die unter anderem den Standardlaborbereich abdeckt.
Die Empfindlichkeit eines Gerätes ist von zentraler Bedeutung für eine Vielzahl von Applikationen, die ein Hochleistungssystem erfordern. Das IRPrestige-21 erreicht dies durch eine entsprechenden Lichtquelle, einer hochleistungsfähigen Keramik. Die Strahlung wird mit Hilfe von vergoldeten Spiegeln mit besonders hohem Reflexionsgrad durch das Interferometer geführt. Dieser Leistungsfähigkeit steht natürlich ein entsprechendes Detektorsystem gegenüber: im Mittleren Infrarotbereich befindet sich ein temperaturkontrollierter DLATGS-Detektor, der dadurch entsprechend stabilisiert und empfindlicher ist.
Patentierte Verfahren zur Optimierung des Interferometerparts, wie ADA (Advanced Dynamic Alignment) und FJS (Flexible Joint Support) sorgen für ein stabiles und reproduzierbares Arbeiten mit dem Gerät. Daher benötigt das IRPrestige-21 nur kurze Aufwärm- und Anpassungszeiten nach einem Beamsplitterwechsel. Der empfindliche Interferometer-Part wird zudem durch drei weitere interne Schutzfunktionen stabilisiert: die gekapselte Optik des Interferometers, dazu die automatische Trocknung und die Schutzschicht auf dem hygroskopischen KBr-Strahlteiler gegen Luftfeuchtigkeit. Dieses Konzept der Zuverlässigkeit basiert auf den Anforderungen der Pharmacopeia (japanisch u. europäisch) und den ASTM-Regeln.
Die hervorstechendste Eigenschaft des IRPrestige-21 ist die Möglichkeit das System umrüsten zu können. So ist es möglich einen Messbereich von 12.500 bis 240cm-1 (0.8 bis 41.660 µm) abzudecken. Es kann also nicht nur standardmäßig im Mittleren Infrarot gearbeitet werden. Lichtquellen, Strahlteiler und Detektoren werden ausgewechselt und mit dem ADA System erkannt und justiert. Als Lichtquellen stehen eine Keramik- (MIR, FIR) und eine Halogenlampe (NIR) zur Verfügung. Als Beamsplitter stehen KBr(MIR), CsJ(FIR) und CaF2(NIR) zur Auswahl. Das Ganze wird natürlich durch eine entsprechende Detektorauswahl unterstützt, wie DLATGS (MIR, FIR), MCT(MIR) und InGaAs (NIR).
Das Standardsystem unterstützt die Applikationsfelder durch eine hohe Auflösung von bis zu 0.5 cm-1 und ein hohes Signal-Rausch-Verhältnis von 40000:1.
In der modernen Infrarotspektroskopie wird es möglich eine Vielzahl von Zubehören zu verwenden. Um den Anwender bei der Erkennung zu unterstützen ist das IR-Prestige mit einer automatischen Zubehörerkennung ausgestattet. Wird das Zubehör installiert, zeigt die IRSolution Software an, welcher Typ mit welcher ID-Nummer eingesetzt worden ist und schlägt einen geeigneten Parametersatz vor.
Spezifikationen ►