AAS Atomabsorptions-Spektroskopie

1968 brachte Shimadzu sein erstes Atomabsorptionsspektrometer (AAS) auf den Markt. Seither zählen die AAS-Systeme der Shimadzu Corporation zur Spitze der weltweiten anorganischen Analytik-Industrie. Shimadzu unterhält weiterhin einen überwältigenden Marktanteil mit modernen und hoch angesehenen Analysatoren, die als Marktstandard in der ganzen Welt gelten. >> Direkt zur Produktübersicht der Shimadzu AAS Systeme
 

Funktionsprinzip AAS Atomabsorptions-Spektroskopie

 
Die Atomabsorptionsspektrometrie (AAS) ist ein analytisches Verfahren zur Quantifizierung und Qualifizierung vieler Elemente in unterschiedlichen Proben. Bei dieser Technik wird für den jeweiligen Analyt eine Lampe (Hohlkathodenlampe, HKL) eingesetzt. Das zu untersuchende Element befindet sich in der Kathode dieser Lampe, welche während der Messung aktiv ist und daher ein spezielles Licht (elementspezifisches Linienspektrum) aussendet. Dieses Licht wird gebündelt und trifft anschließend auf die Probe, welche zeitgleich durch eine Flamme oder einen Graphitofen thermisch angeregt wird. Diese Anregung bewirkt, dass sich die Elemente der Probe im atomaren Grundzustand befinden und das elementspezifische Licht der HKL absorbieren.
Die Menge an verminderter Lichtintensität (Absorption) steht proportional zur Konzentration des Elements in der Probe und wird mittels Photomultiplier detektiert. Diese Methodik macht die AAS Atomabsorptionsspektrometer als Analysengerät für die Elementbestimmung besonders selektiv.

Techniken der thermischen Anregung bei der Atomabsorptionsspektrometrie (AAS)

 
In der Atomabsorptionsspektrometrie (AAS) kommen drei verschiedene Techniken der thermischen Anregung der Probe zur Anwendung:
  • Flammen AAS (F-AAS bzw. Flammentechnik)
  • Graphitrohr AAS (G-AAS oder GF-AAS bzw. Graphitrohrtechnik) 
  • Hydridtechnik (nur für bestimmte Elemente – die Hydridbildner - geeignet)
 
Ob für die Anregung der Probe die Flammen- oder der Graphitrohofentechnik besser geeignet ist, wird an der zu erwartenden Konzentration des jeweiligen Elements ausgemacht. 
 
Die Atomabsorptionsspektrometrie mit der Flammentechnik etwa, ist für den höheren bis niedrigen ppm (mg/l) Bereich einsetzbar. Hierbei wird die Probe in eine Acetylen/ Luft- oder Acetylen/Lachgas- Flamme eingebracht und verarbeitet, bis Atome im Grundzustand für die eigentliche Messung vorliegen. 
 
Bei der Atomabsorptions-Spektroskopie mittels Graphitrohrofentechnik werden die Analyten im unteren ppb-Bereich (µg/l) bestimmt. Hierbei wird ein Aliquot der Probe in einem kleinen, aus Graphit bestehenden, Rohr atomisiert. Dafür wird das Rohr je nach zu bestimmenden Element auf bis zu 3000°C erhitzt.
 
Einige Elemente, wie etwa Arsen, Antimon oder Selen, bilden mit naszierendem Wasserstoff gasförmige Metallhydride. Dieser Umstand wird bei der Atomabsorptionsspektrometrie mit Hydridtechnik genutzt. Dabei wird die Probe in einem Hydridgenerator mit naszierendem Wasserstoff zusammengebracht. Die entsprechenden Elemente bilden Hydride, die mittels eines Trägergases in eine Quarzküvette im Strahlengang geleitet werden und dort unter hohen Temperaturen zerfallen und ihr Elementspezifisches Licht absorbieren. Der Arbeitsbereich der Atomabsorptions-Spektroskopie mittels Hydridtechnik liegt ebenso wie der der Graphitrohrtechnik im ppb (µg/l) Bereich.
 

Ein Instrument - volle Flexibilität

 
Mit der AA-7000 Serie bietet Shimadzu ein modernes, nachweisstarkes und flexibles AAS-System an, dass sich an jede gewünschte Anwendung der Atomabsorptions-Spektroskopie anpassen lässt. Es kann mit allen etablierten Atomisierungs-Techniken (Flamme-, Graphitrohr- und Hydridtechnik) ausgestattet werden. Der Wechsel von der Flammentechnik zur Graphitrohrtechnik kann in dem echten Dualsystem automatisch vorgenommen werden. 
 

Product Lineup

AA-7000

  • Die AA-7000 Serie bietet hoch-sensitive Analysen, flexible Systemkonfigurationen…

WizAArd Software

  • Die "WizAArd" Software ist intuitiv und nutzerfreundlich. Durch einen…