„Die Shimadzu Corporation stellt seit mehr als 150 Jahren innovative Technologien her, die den Fortschritt der analytischen Wissenschaft vorangetrieben haben. Seit der Entwicklung des ersten Gaschromatographen (GC) in Japan verfolgen wir weiterhin unser Ziel, immer höhere Empfindlichkeit, schnellere Analysen und verbesserte Bedienbarkeit zu erreichen, und konzipieren beständig neue, einzigartige Technologien und Produkte.
Die GC-Systeme von Shimadzu haben zum Fortschritt in vielen wissenschaftlichen Bereichen beigetragen – darunter pharmazeutische Forschung, Umweltanalytik und petrochemische Prüfungen – und unterstützen Innovation sowie die Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen.
Aufbauend auf den Technologien, die wir in 70 Jahren entwickelt haben, werden wir weiterhin Neues schaffen und durch die Kraft der Wissenschaft zur Verwirklichung einer nachhaltigen Gesellschaft beitragen.“
Die Entwicklung der Gaschromatographie von Shimadzu

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1875
Gründung und Expandierung des Geschäfts
Genzo Shimadzu sen. gründete ein Unternehmen zur Herstellung physikalischer und chemischer Instrumente. Damit beginnt die Geschichte von Shimadzu. Später, von 1894 bis 1916, baute Genzo Shimadzu jun. das Geschäft aus und wagte den Eintritt in neue Produktbereiche wie Akkumulatoren, medizinische Röntgensysteme und schließlich analytische Instrumente.
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1956
Japans erster eigener Gaschromatograph
Nur vier Jahre nach der Erfindung der Gaschromatographie im Jahr 1952 entwickelte Shimadzu Japans ersten Gaschromatographen. Dieses wegweisende System bildete die Grundlage der GC-Designphilosophie von Shimadzu und leistete einen bedeutenden Beitrag zum Fortschritt der Erdölindustrie.

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1957
GC‑1A — Beginn der Serienproduktion
Mit wachsender Nachfrage nach leistungsfähigen Technologien in der Erdöl- und Gasanalytik setzte sich die Gaschromatographie in Forschung und Industrie weitgehend durch. 1957 begann Shimadzu mit der Serienproduktion des GC‑1A. Mit einem Gewicht von 120 kg war er deutlich größer als die handlicheren Modelle, die Jahrzehnte später folgen sollten.

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1963
Nutzung mehrerer Detektoren
Sieben Jahre nach der Einführung seines ersten GC erkannte Shimadzu die wachsende Bedeutung der Systemerweiterbarkeit, um modernen Analytikbedürfnissen gerecht zu werden, und führte eine Palette von sechs verschiedenen Detektoren ein. Diese Weiterentwicklung ermöglichte sogar die gleichzeitige Installation mehrerer Detektoren.

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1966
GC‑4A — Ein kompakter, leistungsstarker Gaschromatograph
Der als kompakter, leistungsstarker und temperaturprogrammierbarer Gaschromatograph konzipierte und anwendungsfreundliche GC‑4A wurde weit verbreitet eingesetzt. Durch die Kombination temperaturprogrammierter Gaschromatographie mit einem schnell abkühlenden Ofen ermöglichte er die Trennung komplexer Proben in kürzeren Zeiten bei dennoch hoher Auflösung.
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1974
ChromatoPAC C-1A - Einführung des weltweit ersten Mikroprozessors
Erstmals wurde ein Mikroprozessor in einem analytischen Datenverarbeitungssystem eingesetzt, was genauere Datenmessungen ermöglichte.

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1981
GC‑8A — Kompakt, flexibel und automatisiert
Der GC‑8A lieferte trotz geringer Größe ein fortschrittliches automatisiertes Analysesystem und trug wesentlich zur Weiterentwicklung von Gaschromatographen bei. Als eines der kompaktesten von Shimadzu entwickelten GC-Modelle ermöglichte er leistungsfähige Analysen selbst bei begrenztem Stellplatz und genoss fast 40 Jahre lang starke Unterstützung.

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1981
GC‑9A — Eröffnung der Ära von GC–MS und Kapillarsäulen
Mit der Verbreitung von Mikrocomputern beschleunigte sich die digitale Steuerung in analytischen Laboren. Der GC-9A wurde zu einem wegweisenden Modell, das die Kapillar-GC mit der Massenspektrometrie (MS) verband. Kapillarsäulen, die mit niedrigen Trägergasströmungen betrieben werden, sind bestens mit der MS-Vakuumtechnik kompatibel und eröffneten völlig neue analytische Möglichkeiten.
„Wie hätten Sie gern Ihr Chromatogramm?“
Sind Sie beim Bestellen von Frühstückseiern in einem Hotelrestaurant schon einmal gefragt worden: „Wie hätten Sie Ihre Eier gern?“
Gekocht, Rührei, Spiegelei, pochiert … Sie können sie genau so wählen, wie Sie es möchten.
— Genau. In ähnlicher Weise ist der GC‑9A ein computergesteuerter Gaschromatograph, der schnell und präzise auf Ihre detaillierten chromatographischen Wünsche reagieren kann.
(Auszug aus dem Produktkatalog des GC‑9A)

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1986
Echtzeit-Anzeige von Chromatogrammen
Shimadzu stattete seine Gaschromatographen mit einem Mikroprozessor und einem Farb-CRT-Display aus, wodurch die instrumentellen Zustände und Chromatogramme in Echtzeit visualisiert werden konnten.

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1988
GC‑14 Serie — Vielseitiges System für Kapillar- und Packungssäulen
In den 1980er Jahren, als Diskussionen über die Ozonschicht zunahmen und Umweltvorschriften verschärft wurden, stieg die Bedeutung hochempfindlicher GC-Analysen erheblich. Vor diesem Hintergrund wurde die GC‑14 Serie entwickelt. Trotz des nur 40 cm breiten, platzsparenden Designs zeichnete sie sich durch einen leistungsfähigen Ofen mit ausgezeichneter Temperaturstabilität aus und lieferte reproduzierbare, hochempfindliche Analysen.
Kompatibel mit einer breiten Palette von Säulen – einschließlich Kapillar-, Wide‑Bore‑ und Packungssäulen – sowie mehreren Detektoren, konnte das System an verschiedene Ziele angepasst werden. Mit leicht austauschbaren Injektionseinheiten und umfangreichen Automatisierungsfunktionen bot die GC‑14 Serie hochpräzise und effiziente Analysen von der Forschung bis zur Qualitätskontrolle.

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1992
GC‑17A — Eine digitale Revolution in der GC‑Branche mit Shimadzus eigenem elektronischem Flussregler AFC
Basierend auf hochpräzisen Sensoren und einer Hochgeschwindigkeits‑CPU, (ermöglicht durch Fortschritte in der Halbleitertechnologie Anfang der 1990er Jahre) brachte der GC‑17A eine digitale Revolution in die Gaschromatographie. Shimadzus selbstentwickelter elektronischer Flussregler AFC (Advanced Flow Control) ermöglichte die digitale und Echtzeit-Steuerung der Säulenströmungsraten und Splitverhältnisse und kompensierte automatisch Änderungen der Gasviskosität durch Temperaturänderungen, um die ideale lineare Geschwindigkeit beizubehalten. Dadurch wurde ein Vorgang, der zuvor fachmännische manuelle Anpassungen erforderte, in einen hochreproduzierbaren wissenschaftlichen Prozess verwandelt.
Zudem erreichte der GC‑17A hochauflösende, präzise Analysen durch einen leistungsfähigen Ofen mit minimalen Temperaturschwankungen und unterstützte einen effizienten, stabilen Betrieb durch automatisierte Funktionen wie Timer und automatischen Start/Stopp.

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2000
GCsolution — Workstation‑Kompatibilität
Mit der weiten Verbreitung von Personal Computern brachte Shimadzu die Workstation „GCsolution“ auf den Markt, die kontinuierliche Analysen sowie qualitative und quantitative Berechnungen erlaubte und die analytische Produktivität deutlich steigerte.

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2000
GC‑2010 — Einfache Bedienung mit hoher Effizienz und Leistung
Als Netzwerkfunktionen und eine verbesserte Bedienbarkeit immer wichtiger wurden, überzeugte der GC‑2010 durch eine Perforamcne, welche die Genauigkeit und Empfindlichkeit der Vorgängermodelle weit übertraf.
Ausgestattet mit mehreren technologischen Neuerungen, die die operative Effizienz direkt steigern — wie erhöhter Probenverarbeitungskapazität und schneller Response — wurde der GC‑2010 zu einem Modell, das hohe Leistung mit außergewöhnlicher Bedienbarkeit kombiniert.

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2004
GC‑2014 — Zuverlässigere und komfortablere Routinenanalysen
Der GC‑2014 wurde entwickelt, um sowohl die Zuverlässigkeit als auch die Anwendungsfreundlichkeit zu liefern, die für routinemäßige Analysen erforderlich sind. Er unterstützt alle GC‑Säulen und erzielte durch neu entwickelte pneumatische Steuerung und flexible Detektorkonfigurationen stabile, hochpräzise Analysen mit Packungs- oder Kapillarsäulen.

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2009
GC‑2010 Plus — Noch bessere Leistungsfähigkeit
In der Zeit nach der Lehman-Pleite, in der Energieeinsparungen und Betriebseffizienz zunehmend wichtiger wurden, verringerte der GC‑2010 Plus die Ausfallzeiten durch verbesserte Ofenkühlgeschwindigkeit. Mit neu entwickelten Selbstdiagnosefunktionen und Advanced Flow Technology ermöglichte er einfache und zuverlässige Bedienung auch bei komplexen Analysen und steigerte so die Produktivität routinemäßiger Arbeitsabläufe.
Zudem reduzierten moderne elektronische Technologien das Detektorrauschen und erreichten eine noch höhere Empfindlichkeit.

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2010
GC‑2025 — Hervorragende Leistung in energiesparendem, umweltbewusstem Design
Entwickelt im Zuge einer verstärkten Verpflichtung Shimadzus zur globalen Verantwortung, legt der GC‑2025 starken Wert auf die Minimierung der Umweltbelastung. Er reduzierte erheblich Gas- und Stromverbrauch, arbeitete geräuscharm und verfügte über ein kompaktes Design.
Darüber hinaus wurde das System vollständig aus RoHS-konformen Materialien gefertigt und aus recyclebaren Komponenten aufgebaut, wodurch der GC‑2025 zum ersten umweltbewussten GC-Modell der Branche wurde.

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2013
GC‑2010 Plus Tracera — Ein vielseitiges Modell mit herausragender Empfindlichkeit und Zuverlässigkeit
Als die Forschung an neuen Materialien und Energie – z. B. der Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien und Photokatalysatoren – weltweit zunahm, stieg der Bedarf, Spurenstoffe einschließlich anorganischer Gase nachzuweisen. Tracera, ein Name aus Trace und Era gebildet, war mit Shimadzus eigenem BID (Barrier Discharge Ionization Detector) ausgestattet, der hochsensitive Messungen ermöglicht. Bei außergewöhnlicher Stabilität und Reproduzierbarkeit wurde der GC‑2010 Plus Tracera zu einer idealen Lösung für Labore, die präzise und dauerhaft zuverlässige Analysen im Spurenbereich benötigen.

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2017
Nexis GC‑2030 — Der nächste Industriestandard
Entwickelt, um der wachsenden Nachfrage nach Alternativen zu Helium gerecht zu werden, setzt der Nexis GC‑2030 neue Maßstäbe in Genauigkeit und Empfindlichkeit der Analytik.
Ausgestattet mit einer Hochgeschwindigkeits-Pneumatiksteuerung, automatischen Leckprüfungen und einem Wasserstoffsensor bietet er sicheren und zuverlässigen Betrieb, selbst wenn Wasserstoff als Trägergas verwendet wird. Durch die vollständige Nutzung der überlegenen Trennleistung von Wasserstoff liefert das System hochgenaue und reproduzierbare Analysenergebnisse.

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2023
Brevis GC‑2050 — Klein, aber leistungsstark
Entstanden aus den Bedürfnissen von Laboren mit begrenztem Platz und steigendem Durchsatz, wurde der Brevis GC‑2050 nach dem Konzept „kleiner, aber leistungsstark“ entwickelt. Der Name Brevis stammt aus dem Lateinischen und bedeutet klein oder kurz.
Bei Verwendung gängiger Kapillarsäulen ist er als eines der kleinsten GC‑Systeme ausgelegt, das echte gleichzeitige Dual‑Line‑Analysen ermöglicht — mit einer Stellfläche, die ungefähr 65 % schmaler ist als die des Nexis GC‑2030. Er übernimmt benutzerfreundliche Merkmale der Nexis‑Serie wie ClickTek und optimiert das thermische Design in einem noch kompakteren Gehäuse. Wodurch der Stromverbrauch im Vergleich zu allgemeinen GC‑Systemen um etwa 30 % reduziert wird.

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2025
Brevis GC‑2050 — Jetzt voll ausgestattet, Kosteneinsparungen durch Eco‑Idling
Anlässlich zum Release des voll ausgestatteten Brevis GC‑2050 — nun kompatibel mit verschiedenen Probenvorbereitungszubehörteilen und dem neu entwickelten TCD‑Detektor — hat Shimadzu die Eco Idling‑Funktion entwickelt. Eine Funktion, die den optimalen energiesparenden Betriebsmodus des Instruments empfiehlt, basierend auf der Nutzungshistorie. Eco Idling ist auch für bestehende Nexis GC‑2030 und Brevis GC‑2050 Systeme verfügbar und reduziert während Leerlaufzeiten Gas- und Stromverbrauch, wodurch sowohl Energieeinsparungen als auch verbesserte Wirtschaftlichkeit erzielt werden.

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2025
FluxEdge GC‑Systeme — Hohe Haltbarkeit, Geschwindigkeit und Präzision
Mit hochbelastbaren Mikroventilen und einem minimierten Flow Path Design ermöglicht dieses System Hochgeschwindigkeitsanalysen bei minimalem Carryover. Im Vergleich zu herkömmlichen Rotationsventilen verfügt es über eine hundertfach höhere Lebensdauer, wodurch die Notwendigkeit für Wartungen entfällt. Während die Forschung in Dekarbonisierung, Katalyse und neuen Energien fortschreitet, trägt das System zur Steigerung der Laborproduktivität bei. Beispielsweise bei Anwendungen wie der Überwachung verschiedener Reaktionsgase.

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2026
Nexis GC‑2060 — Der neue nächste Industriestandard
Der Nexis GC‑2060 ist Shimadzus neuester Flaggschiff‑Gaschromatograph, ein Modell, das auf 70 Jahren gesammelter technologischer Expertise einen nachhaltigen Standard setzt. Er ist mit einer Multi‑Mode‑Injektionseinheit sowie neu entwickelten FID‑ und TCD‑Detektoren ausgestattet, die eine weltklasse Leistung liefern. Als Kulmination der gemeinsam mit Kund*innen über Jahrzehnte verfeinerten GC‑Technologien beweist der Nexis GC‑2060 sowohl außergewöhnliche Zuverlässigkeit als auch fortlaufende Innovation und dient als vertrauensvoller Partner, der im Labor unterstützt und die Branche generationsübergreifend voranbringt.